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Bericht: Meine Lesung an der OBS Weyhausen

Heute, am Montag, den 29. Januar 2018, besuchte ich die Christian-Albinus-Oberschule in Weyhausen.

Meine Ansprechpartnerin vor Ort war Frau Zech, der ich an dieser Stelle noch einmal für die tolle Kommunikation und die weitere Vermittlung danken möchte. Schließlich steckt auch ein gewisser Aufwand dahinter, die Kollegen zu überzeugen, die Lesung zu planen und die ganze Veranstaltung zu organisieren.

Die Vorbereitungen & meine Ankunft

 

Schon am Vorabend packte ich, mit etwas Aufregung, meinen ganzen Krams zusammen. Dazu gehörten zum einen zwei Tüten mit Visitenkarten, Lesezeichen, Werksübersichten und Flyern. Dann musste ich natürlich noch meinen Laptop und den restlichen Technikkrams zusammensuchen. Eine fertige Präsentation, die ihr hier auf meiner Seite im Reiter Downloads auch herunterladen könnt, hatte ich ja glücklicherweise schon.

Aufgrund des restlichen Stresses kam ich gestern Abend auch nur spät ins Bett, weswegen ich heute nach nur etwa fünf Stunden Schlaf denkbar schlecht für den ganzen Vormittag vorbereitet gewesen war. Überlebt habe ich es glücklicherweise trotzdem. Ich schnappte mir morgens meinen ganzen Kram und verließ um 7 das Haus, um etwa gegen 7:30 bei der Schule zu sein. Nachdem ich dort, anstatt des gesuchten Sekretariats, zunächst einmal mitten ins Lehrerzimmer hineingeplatzt war, fand ich Frau Zech, meine Ansprechpartnerin recht schnell. Sie führte mich glücklicherweise direkt in die Mensa der Schule, wo sich auch eine Bühne befand und die SchülerInnen bereits Sitzreihen aufgestellt hatten.

Es dauerte keine 10 Minuten und meine Medienstation stand. Freundlicherweise stellte mir die Schule noch Kekse und ein Glas Wasser bereit.

Nun, und dann? Dann begann das lange Warten auf mein erstes Publikum, welches auch recht pünktlich um 8 Uhr die Mensa betrat.

Die Lesung(en)

 

Kaum war es 8 Uhr in der Früh, begann auch schon meine erste Veranstaltung. Wir hatten das Ganze in zwei große Blöcke á 90 Minuten aufgeteilt. Im ersten Block hatte ich die Klassen der Jahrgänge 5, 6, 7 als Gäste und im Zweiten dann die aus den 8, 9 und 10. Klassen.

 

Bevor ich begann, war ich selbst noch immer etwas aufgeregt. Auch für mich ist jede Lesung immer eine kleine Herausforderung und besonders gespannt war ich, wie das Publikum auf meine Präsentation reagierte. Ich selbst habe nie einen Autoren erlebt, der so arbeitet. Aber ich wollte es einmal ausprobieren und diese gab mir im Nachhinein selbst Halt und wie ich fand, auch eine größere Aufmerksamkeitsspanne meines Publikums.

 

Der erste Block mit "den Kleinen" lief wie erwartet gut. Auch wenn ein durchgehendes Gemurmel herrschte, was bei dem Alter völlig normal ist, hat es mir große Freude bereitet. Besonders belustigt war ich, als mir in der Frage & Antwortrunde weniger welche zu meiner Person oder dem Schreiben gestellt wurden, sondern eher Klassiker wie "Was zockst du?", "Sind Sie single?" und mein bisheriger Favorit: "Mögen Sie Affen?".

Am Ende war ich froh, dass die Kleinen so munter dabei waren und scheinbar Freude mit mir zu haben schienen. Doch auf den Kaffee und die kleine Pause, die ich danach noch hatte, freute ich mich ebenso.

 

Der zweite Block verlief dann etwas zügiger, was auch daran lag, dass die großen in der Frage & Antwortrunde kaum welche hatten. Vielleicht lag es daran, dass meine Präsentation und meine Vorstellung so gut war, dass einfach kein weiterer Bedarf nach Rückfragen bestand. Könnte aber natürlich auch sein, dass ich einfach zu uninteressant für mein zweites Publikum gewesen war, oder, wie bei Jugendlichen üblich, der Merkur zu hoch im Zenit, der Wind zu stark war und die Hormone einfach die Kontrolle über das Desinteresse hatten. Ich werde es wohl nie erfahren.

Spaß gemacht hat mir aber auch diese Runde sehr! Auch wenn ich etwas überrascht war, dass dort mehr Unruhe herrschte als bei den Kleinen. Trotz allem, und das freute mich wirklich besonders, kamen hier nach der Lesung noch vereinzelte SchülerInnen zu mir und suchten das Gespräch. Über so etwas freue ich mich immer sehr!

 

Ich war froh, dass ich alle meine Mitbringsel losgeworden bin und doch ein breites Interesse geweckt zu haben schien. Am beliebtesten war übrigens, wie fast immer, mein Buch "Dr. Age und das ewige Leben". Warum ausgerechnet diese Geschichte bei meiner Zielgruppe so gut ankam, wird mir wohl auch weiterhin ein gewisses Rätsel bleiben :)

 

Der Abschluss

 

Zum Abschluss möchte ich mich bei Frau Zech noch einmal ganz herzlich bedanken. Sie ermöglichte mir den Besuch und hatte dabei alle Zügel in der Hand. Natürlich auch bei allen SchülerInnen, die da waren, sowie den LehrerkollegenInnen der OBS Weyhausen, die den Spaß ebenfalls mitgemacht haben.

Für mich war es ein wunderbarer Vormittag und ich freue mich immer, wenn ich anderen über mich und meine Arbeit erzählen kann und so hoffentlich meinen kleinen Beitrag dazu leiste, zu zeigen, dass auch heutzutage Bücher noch eine ernsthafte Konkurrenz für Netflix & co. darstellen können.

Falls ich wieder eingeladen werden sollte, würde ich mich tierisch über den Besuch freuen und freue mich insgeheim schon jetzt auf ein nächstes Mal!

 

P.S.: Manche SchülerInnen wollten sogar ein Selfie mit mir machen und fragten nach Autogrammen. Irgendetwas scheine ich demnach eindeutig richtig zu machen! :D

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