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Lesung: Ortsbücherei und IGS in Querum

Am Montag, den 23. April 2018, besuchte ich nicht nur die Ortsbücherei in Querum, sowie die Integrierte Gesamtschule des Ortes, nein, es war noch dazu der Welttag des Buches! Natürlich habe ich mich meiner Pflicht gestellt und versucht Kinder- und Jugendliche für Bücher und das Lesen zu begeistern. Wie ich finde, mit Erfolg.

 

Die Vorbereitungen und meine Ankunft

Die Vorbereitungen gingen diesmal schnell. Am Vorabend packte ich fix alle meine Sieben Sachen zusammen, wobei meine Bücher und die GiveAways für die Kinder natürlich nicht fehlen durften. Dann ging es auch schon ins Bett, um für den morgigen Tag fit und ausgeruht zu sein.
Die Anfahrt nach Braunschweig, in den Ortsteil Querum, verlief hingegen alles andere als beruhigend. Die Bundesstraße war voll und so stand auch ich im Stau. Zwischendurch hatte ich wirklich Panik, dass ich es nicht pünktlich um 8 Uhr schaffen könnte, zumal ich mir nicht sicher war, ob meine erste Lesung da bereits begann, oder ich noch etwas Zeit hatte.
Als ich 3 Minuten vor 8 pünktlich ankam, machte sich Erleichterung breit und die netten Damen, die die Ortsbücherei mit viel Leidenschaft und Herzblut betreiben, begrüßten mich freundlich und baten mich hinein. Sie hatten für die Lesung in ihrem Hause bereits Teppichfliesen und Sitzhocker aufgestellt, damit die Grundschulkinder (Klasse 2 und 3) es sich auch gemütlich machen konnten. Ich bekam einen hübschen Sessel, auf den sich alle Blicken richten würden.

 

Die Lesung

 

Es dauerte auch nicht lang und gegen 8:40 trudelten dann auch schon, mit kindgerechtem Lautstärkepegel, die ersten kleinen Leser und Leserinnen ein. Freudig und mit guter Laune am Morgen nahmen alle Kinder begeistert Platz. Ich machte es mir ebenfalls auf dem Sessel bequem und begann das Gespräch. Ich fragte sie, was für Bücher sie denn im Moment lasen und als ich zu meiner Lesung aus „Die Superfrucht“ überging, fragte ich natürlich auch, welche Lieblingsfrüchte sie denn hatten. Erstaunlicherweise schien dies eine Klasse zu sein, die Obst durchaus zu schätzen wusste! Die Lesung an sich war toll. Die Kinder hörten gespannt zu und wollten gar nicht, dass ich aufhöre. Als die Veranstaltung sich schließlich dem Ende neigte, wurden die Damen der Ortsbücherei mit Fragen gelöchert, ob es meine Bücher dort zum Ausleihen gebe. „Bald!“, versicherten sie und die Kinder gingen wieder zurück zu ihrer Schule.
Für mich war es eine wunderschöne und harmonische Lesung und den strahlenden Kinderaugen nach zu urteilen, sahen sie es ebenso. Auch Das Büchereiteam war begeistert und freute sich über die positive Rückmeldung seitens der Grundschullehrkräfte und natürlich auch der Kinder.


Pause


Bevor für mich ein Ortswechsel anstand, lud mich das Team noch auf einen Kaffee beim örtlichen Bäcker ein. Dieser schmeckte wirklich toll und es hat großen Spaß gemacht, mit solch einem kompetenten Team zusammen zu arbeiten und natürlich auch sich den Kaffee zu teilen - danke nochmal dafür!

Lesung an der IGS


Weiter ging es schließlich zur IGS, wo ich die Chefin des schuleigenen Leseclubs traf. Sie führte mich in ihr Clubhaus, quasi die eigene kleine Privatbücherei der Schule und zeigte mir alles. Ich war wirklich begeistert, als ich hörte, dass dies alles durch Fördermittel finanziert worden war!
Auch hier hatte ich zwei Klassen. Eine 5. Und eine 7., die jeweils zu „Die Superfrucht“ und „Dr. Age“ lauschen durften. Die Kinder schienen recht angetan, obwohl die 7. Klasse mehr Fragen zu mir und meiner Arbeit hatte. Auch hier wurde die Leseclubleiterin direkt gefragt, ob man denn die Bücher gleich ausleihen konnte - diesmal waren sie auch schon vorrätig in der Bücherei.
Die Kinder waren auch hier wieder begeistert und die Lesezeichen gingen natürlich wieder schnell weg. Die Lehrkräfte fanden diese kleine Abwechslung vom Unterrichtstrott auch sichtlich schön und Frau Conrad, die den Buchclub leitet, bedankte sich ebenfalls herzlich.
Hier haben wir sogar schon gemeinsame Überlegungen für eine weitere Veranstaltung Ende des Jahres angestellt!

Fazit


Alles in Allem kann ich sagen, dass der Welttag des Buches definitiv genutzt wurde. Kinder und Jugendliche haben Lesungen lauschen können und bei vielen schien das Interesse ebenfalls groß gewesen zu sein. Ich freue mich sehr, dass die Planung und die Kommunikation bei beiden Veranstaltungen so super geklappt hat und freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen!

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